Joghurt-Ananassalat

Im Gepäck portugiesischer Kaufleute kam die Ananas im  späten 15. Jahrhundert zuerst in Kerala an Land. Dort wurde sie von den Einheimischen verächtlich »Jackfrüchte der Esel« genannt. Trotzdem trat sie von Kerala aus ihren Siegeszug durch Indien an und gelangte so auch an den Hof des Großmoguls von Delhi, wo sie als wunderbare Kuriosität galt. Die britischen Kolonialherren bauten Ananas gemeinsam mit Bananen und Mangos zwischen ihren Kaffee- und Teeplantagen an. Wenn sie sich sonntags in ihren Clubs zum Lunch trafen, ließen sie sich scharfe Currys schmecken kombiniert mit süßen, fruchtigen Chutneys und Relishes. Die Einheimischen in Kerala taten es ihnen gleich und verwendeten die Ananas, wie auch einige andere importierte Früchte, auf die gleiche Weise, verzehrten sie frisch oder integrierten sie in die Zutatenlisten ihrer traditionellen Gerichte. Dieser Joghurt-Ananas-Salat gehört zu diesen modifizierten Speisen.

JoghurtAnanasSalat

Zutaten
1 Ananas, in Würfel schneiden
1 frische grüne Chili, fein gehackt
1 Prise Kurkuma
Salz
1 EL Kokosnusschips
2 TL brauner Zucker
250 g Naturjoghurt oder Sojajoghurt
2 EL Erdnussöl
TL braune Senfsamen
1 Prise rote Chiliflocken
1 TL Kokos Curry
1 Schalotte, fein hacken

Zubereitung
Die Ananaswürfel  in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer  Stufe erhitzen. Chili, Kurkuma, 1 Prise Salz, Kokoschips, Zucker und 120 ml Wasser zugeben. Verrühren und köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verkocht ist. Abkühlen lassen.

Joghurt in eine Schüssel füllen, 1 TL Salz zugeben und cremig aufschlagen. Die abgekühlte Ananas unterheben.

Das Öl in einer kleinen Pfanne auf mittlerer  Stufe erhitzen und die Senfsamen anrösten. Sobald sie zu springen anfangen, die Chiliflocken, Kokos Curry und Schalotte hinzugeben und unter rühren anrösten.

Den Inhalt der Pfanne über dem Ananassalat verteilen. Die Gewürze erst am Tisch unterrühren.

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